staab Architekten

Zentraldepot der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Potsdam

2012 – 2017

Nahe dem Potsdamer Hauptbahnhof wird das Zentraldepot für das Kunstgut der SPSG errichtet, dem ein Skulpturendepot als zweiter Bauabschnitt folgen soll. Das Depot ergänzt das Wissenschafts- und Restaurierungszentrum der SPSG, das neben dem Schlosspark von Sanssouci entsteht. Unter konservatorisch festgelegten Bedingungen werden die Kunstgüter der Stiftung verwahrt, bei Kontaminierung in Spezialräumen vor der Einlagerung gereinigt und für Ausstellungen oder wissenschaftliche Begutachtungen bereitgestellt. 
Städtebaulich reiht sich der langgestreckte Zweckbau auf dem ehemaligen Gelände des Ausbesserungswerks der Reichsbahn in die Struktur der angrenzenden Gewerbebauten ein. Asymmetrische Giebeldächer und schmale Entrauchungspaneele rhythmisieren die Ziegelfassade des Depots und geben ihm eine einprägsame Gestalt. Zur Straße hin wechselt die Fassade in eine helle, vertikal strukturierte Metallverkleidung mit einem Rahmenelement im Erdgeschoss, hinter dem sich Eingangs- und Anlieferungsbereich und Arbeitsräume befinden. Fassadenschwerter greifen die vertikale Faltung der Stirnfassade auf und führen die Gestaltungselemente der Fassade zu einem Gesamtbild zusammen.
Der am Passivhausstandard orientierte Bau ist auf einen minimierten Energie- und Wartungsaufwand ausgelegt. Der Betonskelettbau erhält massive Decken und je nach Bereich 30 - 50 cm dicke Kalksandsteinausfachungen, die ein stabiles Temperatur- und Feuchtigkeitsniveau sicherstellen.

Verhandlungsverfahren 1. Preis 2009
Mitarbeit Birgit Hübner

Bauherr  Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Berlin-Brandenburg

Planungsbeginn – Fertigstellung 2012 – 2017

Leistungsphasen 2 - 8

Gesamtbaukosten 11,7 Mio €

NF 4.200 m2

Mitarbeit Realisierung Birgit Decker, Johannes Pape (Projektleitung), Roberto Zitelli, Eriona Zeneli, Tobias Steib, Claudia Trott, Henriette Siegert, Nicole Pechardscheck, Daniel Angly, Johan Jensen, Sabine Zoske, Laura-Isabell Luy, Manuela Jochheim, Lutz Bahle, Daniel Unterberg

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